Wie AFP berichtet ziehen die russischen Truppen aus Georgien ab. Dennoch ist das Verhältnis der EU zu Russland gespannt. Bis zum 14. November haben die Staaten Zeit, um sich wieder anzunähern, denn dann soll das auf Eis gelegte Partnerschaftsabkommen auf dem EU-Russlandgipfel weiterverhandelt werden. Auch die EU-Staaten selbst können sich noch nicht auf eine gemeinsame Position einigen.
Ungeachtet des russischen Truppenabzugs aus Georgien bleibt das Verhältnis der Europäischen Union zu Russland belastet. "Es bleiben noch Probleme, wir werden sie analysieren", sagte der französische Außenminister und amtierende Ratsvorsitzende Bernard Kouchner beim EU-Außenministertreffen in Luxemburg. Polen, die Baltenstaaten und Schweden pochen darauf, dass Russland seine gesamte Armee auf die Positionen vor Beginn des Kaukasus-Konflikts zurückzieht.
