Im Gefolge des Georgienkonflikts stecken Russen, Amerikaner und Europäer derzeit verstärkt neue und alte Claims in Osteuropa und Zentralasien ab. Diese Woche besucht US-Vizepräsident Dick Cheney den Südkaukasus und die Ukraine, wie Eva Weikert in der Financial Times Deutschland berichtet.
"Wir streben nach größerer Stabilität, Sicherheit und Zusammenarbeit in dieser wichtigen Region", sagte Cheney am Mittwoch in Aserbaidschan. Die USA, die EU und Russland haben vor allem ein wirtschaftliches Interesse. Die zentralasiatischen und kaukasischen Nachbarn Russlands sind reich an Gas- und Ölvorkommen. Zudem sind Georgien und die Ukraine für den Westen wichtige Transitländer für Energielieferungen. Die FTD stellt dar, mit welchen Mitteln und wo Ost und West nun Einfluss reklamieren.
