Großes Misstrauen bestimmt weiterhin das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, dass Russland weiterhin seine wirtschaftlichen Druckmittel in Form von Öl und Gas betont, während die EU auf einen russischen Truppenabzug aus Georgien drängt. Währenddessen wird Russland der ethnischen Säuberung beschuldigt.
Die russische Führung hat den Westen vor der Reise des EU-Ratspräsidenten Sarkozy, des Kommissionspräsidenten Barroso und dessen außenpolitischen Repräsentanten Solana nach Moskau am Montag davor gewarnt, Druck auf Russland auszuüben. Russland wolle keine Konfrontation, sondern eine gleichberechtigte Partnerschaft, sagte Präsident Medwedjew.
Ministerpräsident Putin sagte in einem Interview mit dem Fernsehsender „Rossija“, Europa könne ohne die Ressourcen aus Russland nicht oder nur sehr schwer auskommen. Sein Land verfüge durch seine Öl- und Gasreserven über Druckmittel. Außerdem sei der Westen auf russische Dienstleistungen angewiesen...
