In der taz kommentiert Klaus-Helge Donath die Reise des amerikanischen Vizepäsidenten Dick Cheney durch den Kaukasus und die Ukraine. Er analysiert die Folgen des Kaukasus-Konflikt und stellt dabei fest, dass es vornehmlich um eigene Interessen geht.
US-Vizepräsident Dick Cheney reist derzeit durch den Kaukasus und in die Ukraine, um nach dem Georgienkrieg zu retten, was noch zu retten ist. Vor allem muss er die verunsicherten US-Freunde bei Laune und auf euroatlantischem Kurs halten. Schließlich geht es um Öl, Gas und alternative Exportrouten nach Europa, um die Energieversorgung unabhängiger von Russland zu machen. Doch nun ist das Image der USA auch in dieser Region angeschlagen. Washington war nicht zur Stelle, als der russische Bär zupackte.
