Die deutsche Wirtschaft rollt den roten Teppich aus: Heute kommt Dimitrij Medwedjew nach Deutschland und die Vertreter der deutschen Wirtschaft setzen große Hoffnungen in den neuen Herrn im Kreml. Die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen sind derzeit so gut wie nie zuvor. Mit Hilfe einer "Modernisierungspartnerschaft" sollen die politische und wirtschaftlichen Beziehungen beider Staaten zueinander weiter ausgebaut und vor allem atmosphärisch aufgebessert werden.

Wenn Russlands neuer Präsident heute vor die über 700 Gäste im Berliner Hotel Interconti tritt, kann er mit einem freundlichen Empfang rechnen. Zu der Vortragsveranstaltung, bei der Dmitrij Medwedjew vor der versammelten Wirtschaftsprominenz seine erste große außenpolitische Rede halten wird, hat unter anderem der Ostausschuss der deutschen Wirtschaft eingeladen. Und dessen Vorsitzender Klaus Mangold hält große Stücke auf den neuen Kreml-Herrn: Medwedjew sei ein Politiker, den man nicht unterschätzen dürfe. Und die deutsche Wirtschaft setze große Hoffnungen in ihn .