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Ostsee-Pipeline auf skandinavische Art: Dem geschenkten Gaul ins Maul geschaut (Teil 1)

Das Danaergeschenk*

von Grigori Pasko

In einem meiner Januar-Artikel über den Bau von Nord Stream schrieb ich: “Die Gemeindeverwaltung in Slite auf der Insel Gotland hat von Nord Stream finanzielle 'Hilfen' in Höhe von 70 Mio. Schwedischen Kronen (ca. $ 11 Mio. oder € 7,4 Mio.) zur Vertiefung seines Hafens erhalten. Zusätzlich flossen noch 5 Mio. Kronen an die regionale Universität und 3 Mio. an das örtliche Museum. Viele betrachten dies als einen unverhohlenen Versuch von Nord Stream, die Gemeindeverwaltung zu bestechen, deren Meinung großen Einfluss auf den Bau eines Gasspeichers haben könnte, wie er für die künftige Gaspipeline erforderlich ist.“

Natürlich ist die Meinung der Gemeinde von Gotland nicht ausschlaggebend genug, um den Bau der Pipeline insgesamt in Frage zu stellen. Doch immerhin könnte sie eine ganze Menge lästigen Ärger und Protest bewirken, zum Beispiel gegen die Errichtung einer Wartungsplattform, wie sie 90 km vor der Küste der Insel geplant ist.

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