Noch immer haben Schweden und Finnland Vorbehalte gegen den Bau der Ostseepipeline. Die beiden Staaten befürchten eine Beträchtigung des Schiffsverkehrs durch das Nord Stream-Projekt. Der Präsident des russischen Gasverbandes Walerij Jasew warf der EU vor, die Beteiligten bei der Lösung des Problems nur mangelhaft zu unterstützen.

Die Bedenken einiger Länder gegen die geplante Gas-Pipeline durch die Ostsee sind immer noch nicht ganz ausgeräumt.
"Die Kritik vonseiten der Esten und Letten ist offensichtlich beigelegt, was die Trassenführung angeht", sagte am Dienstag in Berlin der Präsident des russischen Gasverbandes Walerij Jasew. Die Bedenken Finnlands und Schwedens beständen aber fort. "Wir werden auch Alternativ-Routen suchen, sofern jemand die Trassenführung torpedieren will." Er erneuerte seine Kritik an angeblich mangelnder Unterstützung der EU bei der Lösung der Probleme. Er sei der Meinung, dass das Eintreten der Europäer für das Projekt nach wie vor zu Wünschen übrig lasse.
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