Das Verhältnis zwischen Russland und Georgien bleibt weiterhin angespannt. Bei den Parlamentswahlen kam es am Mittwoch in der Kaukasusrepublik zu blutigen Anschlägen. Nach Auffassung Georgiens liegt die Schuld für die Ausschreitungen bei den von Russland unterstützten abchasischen Sicherheitskräften.

Tiflis. Die Parlamentswahl in der Kaukasusrepublik Georgien ist am Mittwoch von Betrugsvorwürfen und Anschlägen überschattet worden. Die Partei von Präsident Michail Saakaschwili kämpft um ihre Zweidrittelmehrheit im Parlament.
«Sie machen alles, um die Abstimmung zu fälschen», sagte Oppositionsführer Lewan Gatschetschiladse nach Abgabe seiner Stimme. Am Abend würden deshalb 100 000 seiner Anhänger in der Hauptstadt Tiflis auf die Strasse gehen.
Gemäss Umfragen kann die Partei Saakaschwilis, die Vereinigte Nationalbewegung, mit 54 Prozent der Stimmen rechnen, der Vereinigte Oppositionsrat dagegen nur mit 19 Prozent.
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