Letzte Woche berichtete Stern-Journalist Hans-Martin Tillack über die dubiosen Geschäftsverbindungen von Gerhard Schröders Nordstream-Gesellschaft zu dem zwielichtigen Unternehmer Manfred Boese berichtet. In seinem neuen Artikel schreibt Tillack, dass die Ostseepipeline möglicherweise durch den russischen Geheimdienst für Spionagezwecke missbraucht wird. Verwunderlich wäre es nicht, da die Führungsetage von Gasprom, der Mehrheitsaktionär von Nordstream, ohnehin von ehemaligen KGB-Offizieren durchsetzt ist. Es wäre wünschenswert, wenn sich die deutsche Politik mal näher mit diesem Thema beschäftigen würde.
Schröders Pipeline:
Spionagekanal in der Ostsee?
Von Hans-Martin Tillack
Gerhard Schröders Firma Nordstream kommt mit ihrer geplanten Pipeline durch die Ostsee immer mehr unter Beschuss: In dem Antrag fehlten zentrale Informationen. Außerdem könne die Gasröhre zur Spionage genutzt werden. Nordstream dementiert die Vorwürfe.
