Nach Informationen der Financial Times Deutschland will der russische Ölkonzern Rosneft die nicht zum Kerngeschäft gehörende Teile des ehemalige Konkurrenten Yukos wieder verkaufen. Rosneft hatte erst jüngst einen Großteil des insolventen Konkurrenten bei einer Auktion gekauft. "Wir haben sehr viel gekauft und brauchen nicht alles", sagte Unternehmenschef Sergei Bogdanchikov der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge Journalisten am Mittwoch in Moskau.
Rosneft werde alles verkaufen, was nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens gehöre, in isolierten Regionen liege oder nicht in die Firmenstrategie passe. Bogdanchikov wollte sich zu Spekulationen über den geplanten Verkauf von Yukos-Geschäftsteilen in Ostsibirien an den russischen Energiekonzern Gazprom nicht äußern. Mit dem Erlös aus den Verkäufen sollen die Schulden verringert werden, sagte der Unternehmenschef.
Rosneft hatte bei denen Ende März begonnen Auktionen fünf der elf Yukos-Geschäfte für knapp 21 Milliarden US-Dollar erworben. Diese Zukäufe machten Rosneft zum größten russischen Ölkonzern.

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