Laut Financial Times Deutschland fordern russische Menschenrechtsorganisationen eine kritischere Haltung Deutschlands gegenüber der russischen Regierung:
Russische Menschenrechtler haben eine wachsende staatliche Repression in ihrem Land beklagt. Die Lage der Menschenrechte habe sich in der Amtszeit von Präsident Wladimir Putin rapide verschlechtert, erklärten Vertreter mehrerer Bürgerrechtsgruppen am Donnerstag in Berlin - Menschenrechte würden nicht nur in Tschetschenien gravierend verletzt. Es gebe kaum noch unabhängige Medien, und nichtstaatliche Organisationen würden zunehmend bedrängt, kritisierten Oleg Orlow von der Gruppe Memorial und Tanja Lokschina vom Zentrum für demokratische Entwicklung und Menschenrechte. Die Bürgerrechtler forderten den Deutschland als EU-Ratsvorsitz auf, sich für die Bürgerrechte in Russland einzusetzen.
(FTD vom 27.4.07, Seite 15)
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